Umzug in die USA

Sei unserer Heirat war mir bewusst das wir eines Tages in die USA ziehen wuerden. Wohin es uns verschlagen wuerde, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, jedoch war klar das egal wo es hingeht:

DIE HUNDE KOMMEN MIT!

Von Anfang an wusste ich das ich keinen meiner Hunde zuruecklassen wuerde.
Wir spekulierten auf Colorado. Oh, wie gerne wollte ich nach Colorado. Nicht nur weil da ein Schutzhunde Verein in unmittelbarer Naehe ist, nein… das Land hatte es mir angetan.

Eines Tages kam mein Mann nachhause und teilte mir mit das er Befehl hatte im November nach Ft.Drum im Staate New York zu gehen.
Zuerst war ich enttaeuscht. Hatte ich mich doch schon auf Colorado eingestellt, sogar schon den Club kontaktiert und mich nach Trainings Moeglichkeiten erkundigt. Es stellte sich sogar heraus das die Leute Hunde von meinen Eltern gekauft hatte. Perfekt! Ich haette den direkten Anschluss gehabt.

Es brachte nichts Colorado Traenen nach zu weinen. Nun hiess es Recherchieren, Recherchieren und noch mehr Recherchieren. Wo ziehen wir hin, wo sind die naechsten Trainingsmoeglichkeiten, wie weit sind diese entfernt. Wo werden wir wohnen, das Visum muss beantragt werden, wie teuer wird es die Hunde rueberzuschicken, wann muessten wir unser Auto verschicken, wann werden die Moebel abgeholt etc.pp

Ich sass fast Tag und Nacht vor dem Computer um mich ueber mein neues Zuhause schlau zu machen und je mehr ich erfhur desto mehr wurde mir bewusst was fuer Distanzen wir in Zukunft zurueck legen muessten. Alleine die Schutzhunde Vereine sind alle bis zu drei Stunden weit entfernt.

Wie auch immer. Das Visum musste beantragt werden und es war ein langwieriger und teurer Prozess. Noch lange nicht so langwierig wie fuer andere, jedoch lange genug das ich nicht mit meinem Mann fliegen konnte wie urspruenglich geplant, was sich zum Schluss als Glueck im Unglueck herausstellte.

Urspruenglich hatten wir vor alle Hunde auf einmal mitzunehmen, das ging jedoch nicht da in die Maschine nach Syracuse nur jeweils ein Hund durfte. Also ging Yukon schon mal vor und wurde dann von meiner Freundin Chris betreut.
Chris selbst ist ebenfalls Hundefuehrerin und fuehrt eine Malinois Huendin.

Ich kam dann spaeter mit den beiden anderen nach, flog jedoch nach Washington Dulles und fuhr von dort aus mit einem Mietwagen nach Upstate New York.

Nun bin ich bereits seit 10 Tagen in den USA und habe mich dank Chris und ihrer Freundin Jess wunderbar einleben koennen.
Wir wohnen mitten auf dem Land, ca. eine halbe Stunde vom naechsten Ort entfernt. Es liegt massenweise Schnee und unser Nachbar musste uns schon einige male die Einfahrt freipfluegen damit wir wieder mit dem Auto rauskamen.
Jeder hilft hier jedem. Ich hatte sogar schon das Vergnuegen einen Hund einzufangen und ueber nacht zu behalten bis der Eigentuemer kam um ihn wieder abzuholen.
Die Leute scheinen hier allgemein eine andere Einstellung gegenueber Hunde zu haben. Die meisten meiner Nachbarn machen einfach die Tuer auf und lassen die Hunde raus und holen sie dann Abends wieder rein und Zaeune gibt es dieser Gegend nicht.

Manchmal kann ich in der Nacht die Coyoten heulen hoeren und angeblich gibts auch Baeren, allerdings sollen die sich wohl eher in der Gegend um Gouverneur aufhalten.

Alles in allem gefaellt es mir hier sehr gut und ich fuehle mich hier auf dem Land pudelwohl. Es ist schoen einfach die Tuer aufzumachen und die Hunde rennen zu lassen. Ich selbst lasse sie jedoch nicht unbeaufsichtigt. Das waere ja noch schoener. Meine wuerden sich freuen die Gegend zu erkunden und wuerden womoeglich noch von einem Bauern erschossen, der Angst um sein Vieh hat.

Categories: Deutsch

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